Aktuell

Nach Beendigung der Werkschau und der Tour mit dem MuseumsMobil All Included erhalten Kinder und Jugendliche auch weiterhin die Möglichkeit, sich kreativ mit Geschlechterrollen und vielfältigen Lebensweisen auseinanderzusetzen.

Entwickelt wurde ein mobiles Ausstellungsformat mit interaktiven Modulen für den Einsatz in der Schule : All Included mobil.
Und auch für das selbstständige Weiterarbeiten gibt es inzwischen ein Methoden-Set, das für Lehrkräfte Materialien und Tipps bereit stellt: All Included Toolkit 1-3.

Beide Formate sind ab Klassenstufe 4 geeignet und können kostenfrei beim Jugend Museum angefragt werden.

All Included mobil

 

Mit All Included mobil kommt das Jugend Museum ins Klassenzimmer.
Die mobile Ausstellung ist als zweitägiger Workshop konzipiert und bietet ein differenziertes Methoden-Set zum spielerischen Erforschen von Geschlechterrollen und vielfältigen Lebenswelten.

Begleitet vom pädagogischen Team des Jugend Museums können die Schüler_innen an den interaktiven Stationen »Familie und Freundschaft«, »Menschen und Geschichten«, »Gender (und) Marketing« forschen und diskutieren.

Unser mobiles Workshop-Format regt dazu an, sich kreativ mit unterschiedlichsten Fragen auseinanderzusetzen. Was bedeutet eigentlich »gender«? Seit wann ist rosa eine Farbe für Mädchen? Wie leben Trans*menschen? Was ist eine Wahl-Familie?

Objekte, Fotoboxen, biografische Mappen, Dokumente, Quellenmaterialien und Glossare bilden zusammen ein spannendes und ungewöhnliches Setting, in dem die Schüler*innen Entdeckungen machen und sich darüber austauschen können.

 

All Included Toolkit

Zur Weiterarbeit im Unterricht ist ein Toolkit für Lehrkräfte und Multiplikator*innen entwickelt worden.

In einer Reihe von Angeboten können Lehrkräfte und Multiplikatopr*innen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen einen spielerischen Zugang zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt erproben und das jeweils mit einem anderen Fokus.

Toolkit #1 blickt auf das weite Spektrum von Familie und Freundschaft. Wer gehört dazu? Welche unterschiedlichen Lebens- und Liebesformen gibt es? Wie wird Zusammenleben organisiert?

Toolkit #2 betrachtet ganz konkrete Menschen und deren Geschichten, zumeist Geschichten, die von einer selbstbestimmten Lebensweise erzählen und eine Vielfalt an Lebensentwürfen darstellen.

Toolkit #3 beschäftigt sich mit Strategien von Gender (und) Marketing. Geschlechterstereotype und -klischees - wo begegnen sie uns und wie werden sie infrage gestellt?

Ausstellung Non-Binary

Ausstellung verlängert bis zum 8. April !!!

 

Parker R. Hirschmüller hat über soziale Netzwerke nach Menschen gesucht, die nicht in das Zweiersystem von männlich und weiblich hineinpassen, sondern sich selbst als non-binary bezeichnen. Mehr als fünfzehn Menschen waren bereit, Parker ein Interview zu geben und sich portraitieren zu lassen. Die Fotos und Zitate im Jugend Museum bieten sehr persönliche Zugänge zu diesem aktuellen Diskurs und sind Ausgangspunkt für die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema Geschlecht und Identität.

 

 

Die Ausstellung ist seit dem 1. Dezember 2017 im Jugend Museum zu sehen. Ausstellungsbegleitend führt Parker R. Hirschmüller zusammen mit dem Museumsteam Workshops für Schulklassen durch. Kinder und Jugendliche können spielerisch mit eigenen Sichtweisen und Haltungen zu Gender und Identität experimentieren und ihre Ergebnisse in Fotos dokumentieren.

Veranstaltungen 2018

10. Februar 2018 um 16 Uhr und 2. März 2018 um 17.30 Uhr

»Meet the Creator«: Parker R. Hirschmüller führt durch die Ausstellung »Non-Binary«

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»Mit meiner Fotoserie möchte ich die verschiedenen Facetten zeigen, die sich innerhalb des Genderspektrums befinden«, sagt Parker R. Hirschmüller über das Projekt Non-Binary. In feinfühligen Portraits stellt Parker im Jugend Museum noch bis zum 25. März fünfzehn junge Menschen vor, die sich in ihrer geschlechtlichen Identität nicht in das Zweiersystem von männlich und weiblich einpassen. Parker R. Hirschmüller führt selbst durch die Ausstellung, lädt dazu einige der vorgestellten Protagonist*innen ein und bietet allen Teilnehmenden die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

2. März 2018 um 19 Uhr

In concert: Hudek & Halm mit TRANS*STUNDE

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Hudek und Halm präsentieren wieder neue und gebrauchte Lifestories und Lovesongs von Trans* bis Cis bis Inbetween.
Marian Hudek spricht und singt von Vorwärts- und Rückwärtsgängen des menschlichen Lebens, vom Abbiegen auch ohne Blinker, von Halteverboten, Sackgassen und Vollbremsungen. Er sinniert über das Leben vor und nach der Transition, über Identitätsvorschriften, Definitionen und Beziehungsmodelle. Dabei bedient er sich unterschiedlicher Tonkulturen von Akkordeon über Ukulele bis Zimbel und wird vielsaitig begleitet von Trude Halm an Gitarre und Bass, die seit dem verspäteten Stimmbruch des Sängers vor keiner Trans*ponierung zurückschreckt.

Eintritt frei.

22. März 2018 um 19 Uhr

Finnisage »Non-Binary«

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Zur Finissage der Ausstellung präsentieren Schüler*innen die Ergebnisse ihrer viertägigen Workshops mit Parker R. Hirschmüller und dem Team des Jugend Museums.
Anschließend wird eines der beliebtesten Foto-Accessoires aus dem Projekt verlost: das plüschige Regenbogen-Alpaka!

17. Mai 2018 um 17 Uhr

Internationaler Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit

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Das Jugend Museum präsentiert die drei Module seines Bildungsformats »All Included mobil« sowie die zugehörigen neuen »Toolkits für Multiplikator*innen«.

Workshops und Lernwerkstätten

In Vorbereitung der neuen Ausstellung zu »All Included« finden Workshops für Kinder und Jugendliche statt.

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In den Workshops und Lernwerkstätten erforschen wir zusammen die (queere) Geschichte des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, lernen Menschen kennen, die sich für vielfältige Lebensweisen engagieren, fragen Passant*innen auf der Straße, was sie über das Leben im Kiez denken und entwerfen ein interaktives Stadtmodell, die »DiversCITY!«

Die Ausstellung »DiversCITY!« wird am 13.12.2018 im Jugend Museum eröffnet.

Die ein-und mehrtägigen Workshops finden im Mai und Juni 2018 vormittags, ab Klasse 4 statt.